Premiumlounge & ClubD

Premium Lounge

Im Zuge der Adaptierung der Wiener Stadthalle für den Song Contest 2015 wurde ein zusätzlicher VIP Bereich benötigt. Dieser wurde in der bestehenden, nicht mehr genutzten Kantine, gefunden und erstreckt sich nun bis in den Erschließungsbereich des Foyers.

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In Hinblick auf die Sensibilität des Ortes wurden die bestehenden Materialien und Räumen möglichst belassen und interpretiert: Wo noch vorhanden wurde der bestehende Terrazzo renoviert und im Rest mit einfärbigen Terrazzo ergänzt, mit einer klaren Schnittstelle zwischen alt & neu. Das Gegenstück zum hellen Boden ist die abgehängte Decke aus schwarzem Metall, hinter der sich die gesamte Infrastruktur und der schwarze, akustisch wirksame Schaumstoff verbirgt.

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Dieser „Hell-Dunkel-Gegensatz“ wird an der Bar fortgesetzt. Die Lederverkleidung, welche an der eingeschobenen Wand beginnt und sich um die gesamt Bar wickelt, steht im Gegensatz zur hell erleuchteten Bar aus Onyx. Im Hintergrund kommt ein Rauchglasspiegel zum Einsatz, der sowohl Raum wie Bar optisch verdoppelt.

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Bei der Wandgestaltung wurde – wie in den Logen – ein Kunstwerk der Stadthalle zur Inspiration: das Mosaik “Mäander “ der Künstlerin Maria Biljan – Bilger, welches sich  im Westgang der Halle F befindet.

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Das Zitat und die Huldigung des Kunstwerkes aus Tapete, Leder und MDF zieht sich über drei Wände und verbindet sich mit der Decke zu einer 3 dimensionalen Struktur.

Als Sessel wurde der RP7, entworfen von Architekt Roland Rainer für den  Backstagebereich der Wiener Stadthalle, in zweifärbiger Ausführung gewählt, ergänzt mit Stehtischen und Barhockern, die für die Stadthalle entworfen wurde

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Club D

Im Rahmen der neuen Premium Lounge wurde der alte, bestehende Raum frei für eine variable Nutzung, wie kleine Pressekonferenzen, Besprechungen, Vermietungen…

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Hier wurde, ähnlich wie in der Ehrenloge, zurückgebaut, um die bestehende Architektur und existierende Ausblicke wieder in den Fokus zu setzen.

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Die Glasfassaden wurden von Möbeln und schweren Vorhängen befreit und geben jetzt wieder den Blick in den Eingangsbereich der Halle D sowie auf die Halle F und der Skulptur des Künstlers Wander Bertoni frei.

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Die räumlich reduzierte Bar hält sich im Hintergrund, um den Raum nicht zu bestimmen, verweist aber durch die Materialwahl Eiche und Corian auf ihre Zugehörigkeit zu den restlichen VIP Bereichen, ebenso wie die Möblierung.