Wohnen & Kunst

 

Nachdem die Kinder die Wohnung verlassen hatten, war es an der Zeit diese zu renovieren, den gewonnenen Freiraum neu zu nutzen und die Wohnung den jetzigen Bedürfnissen anzupassen.
Dafür wurde die Küche aus dem dunklen Kern der Wohnung in das helle, straßenseitige Zimmer verschoben.
Anstelle des ehemaligen Küchenraums wurde der Eingangsbereich reduziert und von einem kleinen zusätzlichen Duschbad, einer Toilette mit Wirtschaftsbereich und einer begehbare Garderobe kompakt erweitert. Der homogene Übergang zwischen natürlichem und künstlichem Licht wertet diesen Kernbereich weiter auf und erschließt die gesamte Wohnung, zentral und übersichtlich.
Die straßenseitigen Räume öffnen sich für die Küche und den Wohn- und Arbeitsbereich. So entsteht ein, nicht nur größerer und hellerer Raum, sondern auch ein kommunikativer Multifunktionsbereich.
Im Gegensatz dazu werden die hofseitigen, privaten Räume mit neuen Oberflächen aufgewertet. Das bestehende Bad wird funktional optimiert und erhält ein auffälliges, grafisches Muster aus Bisazza Fliesen.
Die bauliche Geschichte des Hauses ist an einem Zwickelraum ablesbar, wo vier verschiedene Bodenniveaus zusammentreffen. Da dies nicht verändert werden konnte, wurde es ablesbar mit Linoleum verdeutlicht – und nicht versteckt.
Die Reduziertheit der Einrichtung und die Vorliebe für schlichtes, klares Design des Paares lässt viel Platz an den Wänden; für die Kunst der Bewohner und Bewohnerin als auch für ihre Sammlung von befreundeten Künstlern. Diese Einheit von Wohnen und Kunst spiegelt sich in der Zurückhaltung der Gestaltung wieder – sie macht frei und Platz für Bilder – eine Wohngalerie im wahrsten Wortsinn.

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